Kombinierter Verkehr - was tun wir?
Am 18. März 2026 durften wir zahlreiche Bauvorsteherinnen und Bauvorsteher, Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sowie Verwaltungsvertreterinnen und -vertreter aus der Region zum Bauvorstehertreffen in Beromünster begrüssen. Im Zentrum stand eine bedeutende Frage für die Zukunft der Gemeinden: Wie stärken wir den kombinierten Verkehr und welche Chancen ergeben sich daraus für unsere Dorfzentren?
Bushof Beromünster - ein Projekt für die Zukunft
Den Auftakt bildete die Besichtigung beim geplanten Bushof Beromünster. Lukas Steiger, Gemeinderat Bau & Infrastruktur, stellte das Projekt vor Ort vor und zeigte auf, wie Beromünster in Zusammenarbeit mit dem Kanton die Weichen für eine leistungsfähige Verkehrsdrehscheibe stellt.
Verkehrsdrehscheibe auf der Landschaft - Buttisholz zeigt wie's geht
Ein weiterer Praxisimpuls kam aus Buttisholz: Oscar Küng, Gemeinderat Bau & Infrastruktur, berichtete über die geplante Verschiebung der Bushaltestelle im Dorfzentrum und die damit verbundene Entwicklung einer kommunalen Verkehrsdrehscheibe. Besonders wertvoll waren seine Einblicke in die Beweggründe, den Planungsprozess und die bisherigen Erfahrungen.
Regionale Perspektive: Minihubs als Impulsgeber
Die Strategie "Zukunft Mobilität im Kanton Luzern" unterstreicht die Bedeutung des kombinierten Verkehrs. Die Region Sursee-Mittelland nimmt den Ball auf und lanciert das regionale Projekt "Minihubs und lokale Umsteigepunkte als Impulsgeber für Dorfkern- und Quartierentwicklungen". Anita Lustenberger und Beat Lichtsteiner stellten das Projekt vor. Schnell wurde klar, Verkehrsdrehscheiben sind mehr als reine Umsteigepunkte - sie sind Entwicklungsmotoren für lebendige Dorfkerne.
Im gemeinsamen Austausch wurden Erfahrungen geteilt, Erwartungen formuliert und Herausforderungen benannt. Die Diskussion zeigte:
- Die Anforderungen im ländlichen Raum unterscheiden sich von urbanen Gebieten.
- Bedarfsorientierte Lösungen sind entscheidend.
- Kommunale Minihubs bieten Chancen für Aufenthaltsqualität und nachhaltige Zentrumsentwicklung.
Genau dieser Dialog zwischen den Gemeinden liefert Inspiration, um tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Der anschliessende Apéro bot Raum für vertiefte Gespräche und neue Vernetzungen - ein wertvoller Abschluss des Treffens. Ein herzlicher Dank an alle Referentinnen und Referenten sowie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Engagement und den offenen Austausch. Gemeinsam gestalten wir die Mobilität von morgen.
Hier finden Sie die Powerpoint-Präsentation zur Veranstaltung.